Samstag, 2. April 2016

Ab 01.04.2016 - KINDER- UND JUGENDSCHUTZGESETZ

Keine E-Zigaretten mehr für Jugendliche
Bisher verbot das Kinder- und Jugendschutzgesetz nur die Abgabe von Tabakwaren. E-Zigaretten, E-Shishas und deren Füllflüssigkeiten befanden sich in einer Grauzone.
Doch ab dem 1. April 2016 ist Schluss damit. Selbst die Liquids, die kein Nikotin enthalten, dürfen nicht mehr an Personen unter 18 Jahren verkauft werden. Denn auch die verlockenden Fruchtaromen ohne Nikotin enthalten gesundheitsschädliche Stoffe.
Besonders Online-Händler müssen sichere Vorkehrungen treffen, damit Jugendliche diese Dinge nicht mehr kaufen können. Ansonsten drohen Veranstaltern oder Gewerbetreibenden Bußgelder bis 50 000 Euro.
Quelle / Volltext Bild.de 

Sonntag, 10. Januar 2016

Nichtraucher werden innerhalb von einem Tag

Nichtraucher werden innerhalb von einem Tag ist mit dem Nichtraucher Seminar GLÜCKLICHER NICHTRAUCHER möglich. Hinderliche Denkstrukturen und bestehende Verhaltensmuster werden aufgedeckt und mittels verschiedener Methoden, Übungen und Tipps durchbrochen.

Gebühren für das Raucherentwöhnung-Seminar

Das psychologische Seminar Glücklicher Nichtraucher (einschließlich der ausführlichen Teilnehmer-Unterlagen) kostet 198 Euro. 

Dieses Seminar ist bei der Zentralen Prüfstelle Prävention der gesetzlichen Krankenkassen unter der Kurs-ID-Nummer: 20121201-310386 zertifiziert. Bittediese Kurs-ID-Nummer bei Ihrer Krankenkasse angeben.
Fast alle gesetzlichen Kassen bezuschussen das Seminar (mit 75 Euro bis zu 198 Euro).

Für die ergänzenden Maßnahmen (Mesotherapie, Essenz): 35 EUR
(umsatzsteuerfrei gemäß Par. 4 Nr. 14 UStG, nicht krankenkassenzuschussfähig).
Selbstverständlich ist auch eine ausschließliche Buchung des psychologischen Seminars ohne ergänzende Maßnahmen (Mesotherapie, Essenz) möglich.


Fragen oder Wünsche?

Für Anmeldungen, Setzen auf die Warteliste oder zum Vormerken für ein späteres Seminar:

Info-Telefon: 030 - 321 23 01 (Mo. - Fr. von 09.00 - 18.00 Uhr).


Freitag, 8. Januar 2016

Aktion 2016 - E-Zigaretten leihen

Leihgeräte

Aktion 2016 : Ich will aufhören 

Sie sind Raucher und haben es immer noch nicht geschafft sich von dieser Sucht zu befreien ?

Vielleicht schaffen Sie es indem Sie vorübergehend ein E-Zigaretten -  Leihgerät benutzen ?

Gerne stellen wir Ihnen aus unserem Bestand ein Leihgerät zur Verfügung.

So geht es:

Sie senden uns eine Mail unter dem Stichwort  "ich-will-aufhören"  an bs-partners-ltd@web.de mit Ihren Adressdaten.

Wir senden Ihnen aus unserem vorhandenen Bestand für einen befristeten Zeitraum von 3 Monaten ein Leihgerät zu.

Beispiel: E Huge mit Zubehör




E-Huge mit Selbstwickler Verdampfer Vapor Giant V 2.5 atomizer Glastank und ein Kyfun 3.1.
Die E- Huge lässt sich auch verlängern 3 Akkus 26650 ein ohm meter sind auch dabei Ladegerät und vieles mehr.


Nach Ablauf der drei Monate senden Sie uns das Gerät zurück oder erwerben es für 100 EURO.

Aktion 2016 - Altgeräte spenden !

Sie sind bereits  Dampfer, besitzen ein Gerät und wollen jetzt komplett das Dampfen einstellen ?

Weil Sie es geschafft haben ?

Was passiert mit Ihrem Altgerät ?

Bei Hypnosebehandlungen ist die Trennung vom Restbestand an Zigaretten ein symbolischer Akt.

Da heisst es: Ab in die Tonne mit den Kippen !

E-Zigaretten sind in der Anschaffung teuer gewesen, so etwas wirft man nicht einfach in die Tonne !

Natürlich können Sie versuchen Ihr Altgerät bei ebay loszuwerden. Das Angebot ist da aber bereits so groß, dass man kaum mit einem zufriedenstellenden Erlös rechnen kann.

Überlegen Sie deshalb bitte, ob Sie Ihre Altgeräte für unsere Aktion "Ich will aufhören" spenden und damit noch etwas Gutes für die Gesundheit unserer Gesellschaft tun.

Senden Sie Ihr Altgerät und das dazugehörende Zubehör einfach an unsere Anschrift.

Samstag, 2. Januar 2016

Chance 2016

Der Jahresbeginn 2016 ist wie jedes jahr ein gutes Datum für feste Vorsätze.

Also: Nie wieder rauchen !!!


Lesen bildet: Hilfe durch Bücher Nie wieder rauchen !!!! Kundenmeinungen zum Produkt: Ich habe seit 30 Jahren geraucht und alle denkbaren Methoden zum Aufhören ausprobiert, Kaugummi, Hypnose, Inhaler .. . keine hat mich lange vom Rauchen abgehalten. Bei dem Spray ist es anders, nach zwei Sprühstößen ist kein Rauchverlangen mehr da und die sonst obligatorische Zigarette vor oder nach irgendeiner Aktivität entfällt. Positiver Nebeneffekt ist, dass man mehr Zeit hat und die nichtrauchenden Mitmenschen nicht mit Sprüchen wie "eine noch ..." nervt. Man kann besser riechen und schmecken. Schluckauf und Würgegeführe entstehen, wenn man versucht zu inhalieren oder die Lösung herunterschluckt. Das waren ganz am Anfang eigene Anwendungsfehler, die man aber vermeiden kann. Die tägliche Dosis reduziere ich langsamer, als laut Anleitung vorgesehen, glaube aber, dass dieser Weg der richtige ist. Keinerlei Verlustgefühl, das man irgendwie kompensieren will. Irgendwann, so hoffe ich, ist dieses Rauchthema Geschichte. Eine deutliche Kaufempfehlung !
Für unsere männlichen Leser:



Erektionsstörungen durch Rauchen

Auch wenn der Packungstext auf Zigarettenschachteln eindringlich daraufhinweist, muss die Suchtmedizin in regelmäßigen Abständen darauf aufmerksam machen, was die meisten Raucher einfach verdrängen: Hoher täglicher Tabakkonsum erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer koronaren Herzerkrankung und eines Schlaganfalles, er beeinträchtigt auch nachweislich die erektile Funktion des Mannes.

Potenzstörung als Warnsignal

Neueste Untersuchungen zeigen, dass Raucher durchschnittlich ein um 31% erhöhtes Risiko für eine erektile Dysfunktion als Nichtraucher.
Männer, die täglich mehr als 20 Zigaretten rauchen haben demnach ein um 60% erhöhtes Risiko für eine erektile Dysfunktion (Potenzschwäche) als Nichtraucher. Der Zusammenhang war bei den Untersuchungen abhängig von der Dosis: Die Gefahr einer Erektionsstörung war bei Männer mit geringerem Zigarettenkonsum niedriger¹.
Da Rauchen nachweislich die Gefäße schädigt, kommt es bei Rauchern immer wieder zu Problemen beim Liebesspiel. Da die Penisarterie eine der dünnsten des Körpers ist, kommt es in diesem Bereich leicht zu Verstopfungen, mit dem Ergebnis, dass der für die Erektion nötige Blutfluss dadurch stark verringert ist.
Das Auftreten von Erektionsstörungen muss somit als erstes Warnsignal für eine generalisierte Gefäßerkrankung gesehen werden.





Vorbeugung durch Aufklärung

Die Deutsche Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz) hält nüchtern fest, was sich scheinbar vor allem bei Jugendlichen nocht nicht ausreichend herumgesprochen hat: Nikotin ist ein starkes Gift. Ein 80 kg schwerer Mensch stirbt an einer Einmal-Dosis von 80 mg Nikotin innerhalb kurzer Zeit. Wer 20 Zigaretten am Tag raucht, führt seinem Körper in dieser Zeit etwa 80 bis 140 mg Nikotin zu. Diese Menge wirkt nur deshalb nicht tödlich, weil der Körper das Nikotin relativ rasch abbauen kann. Wer am Tag etwa 10 bis 20 Zigaretten raucht, bekommt so ganz allmählich eine chronische Nikotin-Vergiftung. Nikotin ist ein Gefäß-Gift und verursacht zu hohen Blutdruck und Verschlusskrankheiten der Arterien.
Besonders hinterhältig an den möglichen dramatischen Auswirkungen des Rauchens ist der Umstand, dass diese vor allem jugendlichen Rauchern nicht auffallen, weil die Anzeichen erst in einem späteren Lebensabschnitt auftreten. Erschreckende 30% der Burschen und Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren haben Umfragen zufolge bereits zum Glimmstängel gegriffen. Ein Umstand der offenbart, dass die ganze Aufmerksamkeit der Gesundheitspolitik deshalb auf der Aufklärung Jugendlicher liegen muss.

Selbsthilfegruppen

Rauchen können und sollten sich in Selbsthilfegruppen organisieren, wenn Sie es alleine nicht schaffen, sich vom Tabak zu lösen .

Der Grund ist die Sucht !

Gemäß der aktuellen Ausgabe der International Classification of Diseases (ICD-10) müssen mindestens 3 der nachfolgend genannten 6 Kriterien erfüllt sein, damit die Diagnose Tabakabhängigkeit gestellt werden kann (Dilling et al. 2000):


1. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, Tabak zu konsumieren.

2. Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Tabakkonsums. 4

3. Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Tabakkonsums, nachgewiesen durch die substanzspezifischen Entzugssymptome oder durch Aufnahme der Substanz Tabak, um Entzugssymptome zu mildern oder zu vermeiden.

4. Nachweis einer Toleranz. Um die ursprünglich durch niedrigere Dosen erreichten Wirkungen der Substanz hervorzurufen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich.

5. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügungen oder Interessen zugunsten des Tabakkonsums.

6. Anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen im körperlichen, psychischen oder sozialen Bereich. Z.B.: substanzbedingte Leistungseinbußen, Organschädigungen oder psychische Veränderungen (Depressivität, Angst). 


Chronische Erkrankungen und Tabakkonsum

Vor dem Hintergrund der Zunahme chronischer Erkrankungen, z.B. bei HerzKreislauferkrankungen und Stoffwechselerkrankungen ist eine Diskussion zum Thema Tabakkonsum dringend erforderlich. Neueste Studien beweisen, dass der Verlauf chronischer Erkrankungen, wie z.B. Asthma, Diabetes, Morbus Crohn, durch das Rauchen negativ beeinflusst wird. Bei rauchenden Asthmatikern wurde eine deutlich beeinträchtigte physische Leistungsfähigkeit festgestellt (Althuis et al. 1999). Bei Diabetes wird die Progression der Krankheit durch das Rauchen nachweislich beschleunigt. Neben einer zunehmenden Insulinresistenz konnte eine deutliche Arterioskleroseprogression bei rauchenden Diabetikern beobachtet werden (Keuthen et al. 2000). Darüber hinaus wurde bei Morbus Crohn der negative Einfluss auf den Krankheitsverlauf nachgewiesen (Louis et al. 2003). Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse von Cosnes (2001) wird an Crohn erkrankten Raucherinnen und Raucher ein Rauchstopp dringend empfohlen, um eine beschleunigte Progression der Erkrankung zu vermeiden. Auch bei anderen Erkrankungen, wie z.B. bei Multipler Sklerose werden negative Einflüsse durch das Rauchen angenommen. Jedoch liegen bisher noch keine gesicherten Erkenntnisse vor (Haustein 2001).
Mehr Informationen dazu .....


Freitag, 1. Januar 2016

Nie wieder rauchen !!!! Chance 2016

Der Jahresbeginn 2016 ist ein gutes Datum für feste Vorsätze.

Also: Nie wieder rauchen !!!


Lesen bildet: Hilfe durch Bücher Nie wieder rauchen !!!! Kundenmeinungen zum Produkt: Ich habe seit 30 Jahren geraucht und alle denkbaren Methoden zum Aufhören ausprobiert, Kaugummi, Hypnose, Inhaler .. . keine hat mich lange vom Rauchen abgehalten. Bei dem Spray ist es anders, nach zwei Sprühstößen ist kein Rauchverlangen mehr da und die sonst obligatorische Zigarette vor oder nach irgendeiner Aktivität entfällt. Positiver Nebeneffekt ist, dass man mehr Zeit hat und die nichtrauchenden Mitmenschen nicht mit Sprüchen wie "eine noch ..." nervt. Man kann besser riechen und schmecken. Schluckauf und Würgegeführe entstehen, wenn man versucht zu inhalieren oder die Lösung herunterschluckt. Das waren ganz am Anfang eigene Anwendungsfehler, die man aber vermeiden kann. Die tägliche Dosis reduziere ich langsamer, als laut Anleitung vorgesehen, glaube aber, dass dieser Weg der richtige ist. Keinerlei Verlustgefühl, das man irgendwie kompensieren will. Irgendwann, so hoffe ich, ist dieses Rauchthema Geschichte. Eine deutliche Kaufempfehlung !

Mit Dampf zur Abstinenz?

Eine Milliarde Menschen könnten an den Folgen des Rauchens sterben, wenn nichts passiert, warnen Forscher. Einige setzen auf die E-Zigarette. Doch noch wird gestritten: Bieten die Sauger Hilfe beim Entzug oder sind sie eine neue Gefahr?


Mein 1. Monat ohne Tabak zu verbrennen geschafft - der erste seit 29 Jahren", jubelt tamtam21 in einem Internetforum. Ihm ist gelungen - oder zumindest hat er den ersten Schritt getan -, wovon zehn Millionen Deutsche träumen: mit dem Rauchen aufzuhören. Tamtam21 hat die Zigaretten entsorgt, nicht aber den Hang zum Nikotin. Eine "E-Zigarette" liefert ihm nun den Suchtstoff mehrmals täglich.
Statt Tabak zu verbrennen, verdampft eine nikotinhaltige Flüssigkeit in einer batteriebetriebenen Pfeife und strömt in seine Lungen - den Dampf findet er weitaus angenehmer als den Rauch von Zigaretten. So wie er berichten nicht wenige im "Forum über das elektronische Rauchen" von ihren Erfahrungen - viele benutzen die elektronischen Zigaretten, um vom Tabak wegzukommen. Doch ersetzen sie damit nicht lediglich eine Sucht durch eine andere?


"Eine Milliarde Menschen könnten im 21. Jahrhundert an den Folgen des Rauchens sterben, wenn nichts passiert", warnte Wilson Compton von den amerikanischen National Institutes of Health (NIH) auf der europäischen Wissenschaftskonferenz Esof in Kopenhagen. "Wir müssen dringend nach Alternativen suchen. Das ist eine Schlüsselfrage für die öffentlichen Gesundheitssysteme."



4000 Substanzen weniger als in herkömmlichen Zigaretten sind ein Argument der Befürworter


Ob die elektronische Zigarette diese Alternative sein könnte, ist selbst für Experten wie Compton schwer zu beantworten. Forschung über Langzeitrisiken gibt es noch nicht - erst seit2007 sind Dampfzigaretten auf dem Markt. Fakt ist: Während beim Rauchen konventioneller Zigaretten 4000 verschiedene Stoffe in den Körper gelangen, atmen "Dampfer" nur Nikotin und Trägerstoffe wie Propylenglykol ein.
"Es ist der Rauch, der einen umbringt, nicht das Nikotin", ist Deborah Arnott überzeugt. Als Geschäftsführerin der Organisation "Action on Smoking and Health" ist die Britin nicht dafür bekannt, Risiken des Tabakkonsums zu verharmlosen, im Gegenteil: "Rauchen ist die größte vermeidbare Todesursache im Vereinigten Königreich", schreibt die Organisation; zahlreiche Auszeichnungen hat Arnott für ihre Aufklärungskampagnen erhalten. Für wesentlich hält die Aktivistin jedoch nicht, die Sucht an sich auszuradieren, sondern "von Tabak ausgehenden Schaden zu minimieren". Die E-Zigarette sei da ein klarer Fortschritt. "Diese Produkte können Rauchern helfen, aufzuhören", sagt Arnott.
Erste Studien deuten zumindest darauf hin, dass Dampfer ihren Zigarettenkonsum auf mittlere Sicht einschränken. Rund jeder zweite Teilnehmer einer italienischen Studie rauchte nach 24 Wochen E-Zigaretten-Konsums nur noch weniger als die Hälfte der üblichen Anzahl Zigaretten. Jeder fünfte Proband kam ganz ohne Kippen aus; die meisten aus dieser Gruppe behielten jedoch das Dampfen bei. Bemerkenswert: Alle Teilnehmer hatten vor der Studie gar nicht die Absicht, mit dem Qualmen aufzuhören.
Nie wieder rauchen !!!!!

Wie gefährlich ist die E-Zigarette?Nebulöse Wirkungen

Etwa zwei Millionen Deutsche greifen zur E-Zigarette. Damit stellt sich eine ganze Reihe von Fragen: Ist die E-Zigarette gesünder als die herkömmliche, schädigt sie Umstehende und ist sie überhaupt legal? Ein Überblick über den Stand der Erkenntnisse.

Während die Forscher noch debattieren, greifen immer mehr Konsumenten zur E-Zigarette


Dem positiven Zeugnis für E-Zigaretten schließen sich Experten wie Thomas Hartung nur bedingt an. "Nikotin ist sicher keine gute Substanz", sagt der Lehrstuhlinhaber für evidenzbasierte Toxikologie an der Johns Hopkins Universität. "Wir wissen, dass die Produkte Risiken haben." So könne Nikotin die Apoptose, den programmierten Zelltod, stimulieren, und erhöhe somit das Krebsrisiko. Auch fruchtschädigende Wirkungen und eine Verengung der Blutgefäße seien nachgewiesen. Dennoch würde Hartung hartgesottenen Rauchern "unbedingt zum Umstieg raten". Das Gesundheitsrisiko sei mit E-Zigaretten sicher "um den Faktor Zehn reduziert", sagt Hartung. Einfach weil man dabei 4000potenziell schädliche Substanzen weniger einatme.
Während die Experten diskutieren, schaffen die Konsumenten Fakten. 2013machten die E-Zigaretten-Hersteller erstmals mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz - immer noch ein Bruchteil des Hunderte Milliarden Dollar schweren Tabakmarkts, doch jeden Monat kommen rund zehn Marken dazu. Forscher von der Universität San Diego zählten 7700 verschiedene Geschmacksrichtungen, von Tiramisu bis Waldfrucht. In Deutschland erwartet die Branche 2014 einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro.
Der Boom bringt Wissenschaftler in ein Dilemma: Elektronische Zigaretten sind zwar nicht gesund, die Risiken nicht quantifiziert - soll man sie dennoch empfehlen, einfach weil die Alternative noch schädlicher ist? Einige befürchten zudem, dass E-Zigaretten nicht nur auf Raucher anziehend wirken, die ihre Sucht in den Griff bekommen wollen - sondern auch Jugendliche zum Nikotinkonsum verleiten. Zumal, wenn das Dampfen als "gesündere" Alternative beworben wird. Das Deutsche Krebsforschungszentrum warnte bereits vor süß schmeckenden "E-Shishas", die auf Pausenhöfen zirkulieren.
Nicht einfacher wird die Situation dadurch, dass große Tabakkonzerne die E-Zigarette als Zukunftsprodukt entdecken, nachdem sie den Trend lange verschlafen haben. Reihenweise werden derzeit E-Zigaretten-Hersteller von Branchenriesen wie Japan Tobacco geschluckt. Die Industrie fürchtet, dass die E-Zigarette ihr "Kodak-Moment" sein könnte - und sie ähnlich wie der Hersteller analoger Filme den Sprung in ein neues Zeitalter verpasst. Nun Produkte der Tabakindustrie zu empfehlen, stößt Aktivisten bitter auf, denn Big Tobacco hat kaum ein aufrichtiges Interesse daran, Raucher von ihrer Sucht zu befreien. In vielen Ländern geht der Konsum von Zigaretten zurück. Die Strategen der Industrie dürften versuchen, den Konsum auf anderem Wege zu stabilisieren.
In dieser verworrenen Gemengelage fehlen Forschern vor allem Daten über mögliche Risiken der E-Zigarette. "Das Nikotin gelangt beim Dampfen viel schneller in die Blutbahn. Das könnte ein Grund sein, warum Raucher so gern umsteigen", sagt Compton. "Wir wissen noch nicht, wie sich diese schnellere Aufnahme auf den Körper auswirkt." Unklar ist auch, welche Chemikalien beim Verdampfen der Aromastoffe entstehen, die in vielen der "Liquids" - den auswechselbaren nikotinhaltigen Flüssigkeitscontainern - enthalten sind.
"Die Konsumenten sind der Wissenschaft enteilt, wir müssen das aufholen", fasst Compton die Situation zusammen. In den USA hat die mächtige "Food and Drug Administration" (FDA) deshalb ein milliardenschweres Forschungsprogramm aufgelegt, um Langzeitfolgen des Dampfens zu untersuchen, und ebenso mögliche Auswirkungen auf "Passivdampfer". Mit Ergebnissen rechnen die Forscher in ein bis zwei Jahren. In Europa gibt es bislang nichts Vergleichbares.

Quelle: Süddeutsche


E-Zigarette als Ersatz der Zigarette ?

Ist die E-Zigarette das kleinere Übel ?
Thomas Hartung, Toxikologe an der amerikanischen Johns Hopkins Universität schätzt, dass die Gesundheitsrisiken der E-Dampfer insgesamt etwa zehn Mal niedriger liegen als die der normalen Raucher. Denn beim Verbrennen des Tabaks gelangen mehr als 4000 verschiedene Chemikalien, davon 90krebserregende, in den Körper. Wie viele es bei der E-Zigarette sind, ist nicht ganz klar. In einigen E-Zigaretten hat man bereits Gifte wie Nitrosamine, Diethylenglykol und Formaldehyd gefunden. Es ist zudem fraglich, welche Chemikalien beim Verdampfen der Aromastoffe entstehen. Doch insgesamt dürften E-Dampfer deutlich weniger Schadstoffe zu sich nehmen.
Weniger schädlich heißt allerdings nicht harmlos. Auch E-Zigaretten enthalten in aller Regel Nikotin - einen Suchtstoff. Lungenärzte sind zudem über das Propylenglykol besorgt. Das Verneblungsmittel kann die Atemwege reizen. Wie sich das auf lange Sicht auswirkt, weiß niemand.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Urteil: Die E-Zigarette ist nicht sauber

Das Landesgericht Lüneburg hat entschieden, dass die E-Zigarette nicht "sauber" ist. Der Hintergrund: Eine Firma aus Seevetal hatte für die Elektro-Zigarette mit dem Slogan "Sie ist sauber" geworben. Ein Wettbewerbsverband aus Berlin hatte geklagt, das Gericht den Werbespruch nun untersagt.



Quelle  NDR 

Bericht vom LG Lüneburg: 
www.landgericht-lueneburg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=13828&article_id=106081&_psmand=56

Video zur Suchtpraevention Thema E-Zigarette

http://suchtpraevention.org/

Praktisch alle Liquids (mit Nikotin) im Test enthalten krebserregende Substanzen wie Formaldeyd, Acetaldehyd oder Crotonaldehyd. Die Konzentrationsmenge ist jedoch meistens geringer als bei herkömmlichen Zigaretten.
 
Die Erkenntnis: Gesundheitlich garantiert unbedenklich ist es gar nicht zu Rauchen oder zu Dampfen. Für bisherige TabakraucherInnen ist die E-Zigarette weniger schädlich als die herkömmliche Zigarette

http://suchtpraevention.org/

Bundestag News

Auch der deutsche Bundestag befasst sich mit der Problematik E-Zigarette:

Jeder fünfte 12- bis 17-Jährige hat schon probiert

Für die Ministerin besteht dringender Handlungsbedarf: Nach einer aktuellen Auswertung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung habe bereits jede fünfte Person in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen schon einmal eine E-Shisha probiert und jede siebte in dieser Altersgruppe eine E-Zigarette, so Schwesig.
„11,3 Prozent dieser Altersgruppe haben bereits eine E-Shisha oder eine E-Zigarette konsumiert, ohne jemals eine Tabakzigarette geraucht zu haben.“  Es bestehe die Gefahr, dass der vermeintlich harmlose Gebrauch von nikotinfreien E-Zigaretten dazu verleiten könne, auf nikotinhaltige elektronische oder herkömmliche Zigaretten umzusteigen

Ebenso gesundheitsschädlich wie Tabakzigaretten

Solche E-Produkte, bei denen Flüssigkeiten – sogenannte Liquids – verdampft und dann inhaliert werden, seien  beliebt, frei zugänglich und wirkten harmlos: „Sie schmecken nach Mango, Erdbeere oder Schokolade –  sind aber ebenso gesundheitsschädlich wie Tabakzigaretten“, erklärte Schwesig.
Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Deutschen Krebsforschungszentrums belegten nun aber eindeutig die gesundheitlichen Risiken des Konsums von nikotinfreien E-Shishas und E-Zigaretten, so die Ministerin.

Chronische Schädigung der Lunge möglich

 „Beim Dampfen sowohl von nikotinhaltigen als auch nikotinfreien E-Zigaretten entstehen Carbonylverbindungen, die Krebs auslösen können“, sagte die SPD-Politikerin. Außerdem enthielten die Aerosole von elektronischen Verdampfern feine und ultrafeine Partikel. „Eine chronische Schädigung durch diese Partikel wirkt sich besonders in der Wachstumsphase aus“, so Schwesig, „und beeinträchtigt bei Kindern die Lungenentwicklung.“
Mit dem Gesetzentwurf schließe die Bundesregierung nun eine bestehende Gesetzeslücke und setze das Signal, „dass E-Zigaretten, egal ob mit oder ohne Nikotin, keine harmlosen Erzeugnisse sind“. 

www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2015/kw45-regierungsbefragung/393706

Wirkung der E-Zigaretten:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/087/1708772.pdf

Dienstag, 29. Dezember 2015

Aus der Werbung

Fundstücke:

Wir verzichten ausdrücklich auf Diacetyl! 


Diacetyl - Forschungen zeigen, dass Diacetyl verschiedene Aspekte der Amyloid-beta-Aggregation fördert. Solche Beta-Agreggationen werden mit der Alzheimer-Erkrankung in Verbindung gebracht. Aromen mit Diacetyl oder verwandten Diketonen kommen deshalb in unseren Produkten nicht zum Einsatz.

Quelle:   www.germanflavours.de/Informationen/Inhaltsstoffe.htm?SessionId=&a=catalog&p=135

Ist eine E-Zigarette gesundheitsschädlich?

Bei den genannten Stoffen sind viele noch gar nicht erwähnt. Es handelt sich lediglich um gängige Zusätze. Viele der Stoffe treten sogar als ganz natürliche Tabakbestandteile in den zusatzfreien Tabaken auf. Gesundheitsgefährdend sind sie deshalb trotzdem.
Auch wenn bei einer E-Zigarette die Aufnahme von Nikotin im Vordergrund steht, auch im Dampf der E-Zigarette sind viele der Schadstoffe enthalten, die wir auch im Tabakprodukt finden. Allerdings in sehr viel geringeren Konzentrationen. Eine E-Zigarette ist also nicht ungefährlich aber in Bezug auf die Gesundheit den alten Zigaretten weit überlegen.

Quelle:  http://de.vapour-trail.com/e-zigarette/north-rhinewestphalia/rheine/

E-Zigaretten viel schlimmer als normales Rauchen

Weniger Abhängigkeit, dafür aber mehr Auftreten von Angstzuständen

E-Zigaretten viel schlimmer als normales Rauchen

E-Zigarette
Foto: 123rf
Elektronische Zigaretten haben auf die menschliche Gesundheit teilweise noch schlimmere Auswirkungen als das Verbrennen von herkömmlichem Zigarettentabak. 
Das haben Forscher des zum Nationalen Forschungsrats CNR gehörenden Istituto di Neuroscienze http://www.in.cnr.it in Zusammenarbeit mit der Università Statale di Milano http://unimi.it in einer neuen wissenschaftlichen Studie herausgefunden.
Unbekannte Zusatzstoffe
Getestet wurde an zwei Gruppen von Labormäusen, denen zwei Monate lang die gleichen Nikotinmengen aus elektronischen und normalen Zigaretten verabreicht wurden. "Es hat sich gezeigt, dass das Einatmen von Elektronik-Zigarettenrauch zwar weniger Abhängigkeit und kognitives Defizit erzeugt", erklärt Projektleiterin Cecilia Gotti. Im Gegenzug sei jedoch ein stärkeres Auftreten von Angstzuständen und zwanghaften Verhaltensweisen festgestellt worden. Dieses Phänomen trat selbst längere Zeit nach dem Absetzen des Nikotins auf.
"Hinzu kommt die Tatsache, dass im Substrat der elektronischen Zigaretten zahlreiche nicht registrierte und in ihrer Wirkung unbekannte Zusatzstoffe eingearbeitet sind", sagt die italienische Wissenschaftlerin. Deshalb seien Vorschriften und Kontrollmechanismen erforderlich, die die Elektronik-Zigarette zu einer echten Alternative zum konventionellen Rauchen werden lassen. Allein in Italien sind jedes Jahr 70.000 auf den Tabakkonsum zurückführbare Todesfälle zu beklagen.
Embryonen stärker gefährdet
Neben den von den italienischen Wissenschaftlern untersuchten Auswirkungen auf das Gehirn, so Gottis Kollege Francesco Clementi, müsse vor allem vor den schädlichen Folgen auf das Nervensystem gewarnt werden. Auch das in der lange Zeit als harmlos geltenden Elektronik-Zigarette erzeugte Nikotin habe nachteilige Folgen für die Entwicklung von Embryonen. Einzelheiten der wissenschaftlichen Untersuchung sind in der Fachzeitschrift "European Neuropsychopharmacology" http://journals.elsevier.com nachzulesen.

Verschweigen E-Zigaretten Händler die realen Fakten ?

Geld verdienen um jeden Preis, das scheint die Devise mancher Anbieter zu sein.
Klappern gehört zum Handwerk und markige Werbesprüche gab es schon immer in Deutschland, aber was zuviel ist zuviel !

Was ist in der Werbung erlaubt und was ist vielleicht gemäss

§ 16 Strafbare Werbung

sogar strafbar ?

§ 16 Strafbare Werbung



(1) Wer in der Absicht, den Anschein eines besonders günstigen Angebots hervorzurufen, in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mitteilungen, die für einen größeren Kreis von Personen bestimmt sind, durch unwahre Angaben irreführend wirbt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Wer es im geschäftlichen Verkehr unternimmt, Verbraucher zur Abnahme von Waren, Dienstleistungen oder Rechten durch das Versprechen zu veranlassen, sie würden entweder vom Veranstalter selbst oder von einem Dritten besondere Vorteile erlangen, wenn sie andere zum Abschluss gleichartiger Geschäfte veranlassen, die ihrerseits nach der Art dieser Werbung derartige Vorteile für eine entsprechende Werbung weiterer Abnehmer erlangen sollen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Und was ist wenn ich als Händler wesentliche Fakten zum Produkt einfach nicht erwähne ?

Darüber existiert die Vorschrift des §§ 5 a UWG:

§ 5a
Irreführung durch Unterlassen

(1) Bei der Beurteilung, ob das Verschweigen einer Tatsache irreführend ist, sind insbesondere deren Bedeutung für die geschäftliche Entscheidung nach der Verkehrsauffassung sowie die Eignung des Verschweigens zur Beeinflussung der Entscheidung zu berücksichtigen.
(2) Unlauter handelt, wer im konkreten Fall unter Berücksichtigung aller Umstände dem Verbraucher eine wesentliche Information vorenthält,
1.die der Verbraucher je nach den Umständen benötigt, um eine informierte geschäftliche Entscheidung zu treffen, und
2.deren Vorenthalten geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte.
Als Vorenthalten gilt auch
1.das Verheimlichen wesentlicher Informationen,
2.die Bereitstellung wesentlicher Informationen in unklarer, unverständlicher oder zweideutiger Weise,
3.die nicht rechtzeitige Bereitstellung wesentlicher Informationen.
(3) Werden Waren oder Dienstleistungen unter Hinweis auf deren Merkmale und Preis in einer dem verwendeten Kommunikationsmittel angemessenen Weise so angeboten, dass ein durchschnittlicher Verbraucher das Geschäft abschließen kann, gelten folgende Informationen als wesentlich im Sinne des Absatzes 2, sofern sie sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergeben:
1.alle wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung in dem dieser und dem verwendeten Kommunikationsmittel angemessenen Umfang;
2.die Identität und Anschrift des Unternehmers, gegebenenfalls die Identität und Anschrift des Unternehmers, für den er handelt;
3.der Gesamtpreis oder in Fällen, in denen ein solcher Preis auf Grund der Beschaffenheit der Ware oder Dienstleistung nicht im Voraus berechnet werden kann, die Art der Preisberechnung sowie gegebenenfalls alle zusätzlichen Fracht-, Liefer- und Zustellkosten oder in Fällen, in denen diese Kosten nicht im Voraus berechnet werden können, die Tatsache, dass solche zusätzlichen Kosten anfallen können;
4.Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen sowie Verfahren zum Umgang mit Beschwerden, soweit sie von Erfordernissen der unternehmerischen Sorgfalt abweichen, und
5.das Bestehen eines Rechts zum Rücktritt oder Widerruf.
(4) Als wesentlich im Sinne des Absatzes 2 gelten auch Informationen, die dem Verbraucher auf Grund unionsrechtlicher Verordnungen oder nach Rechtsvorschriften zur Umsetzung unionsrechtlicher Richtlinien für kommerzielle Kommunikation einschließlich Werbung und Marketing nicht vorenthalten werden dürfen.
(5) Bei der Beurteilung, ob Informationen vorenthalten wurden, sind zu berücksichtigen:
1.räumliche oder zeitliche Beschränkungen durch das für die geschäftliche Handlung gewählte Kommunikationsmittel sowie
2.alle Maßnahmen des Unternehmers, um dem Verbraucher die Informationen auf andere Weise als durch das Kommunikationsmittel nach Nummer 1 zur Verfügung zu stellen.
(6) Unlauter handelt auch, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern sich dieser nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt, und das Nichtkenntlichmachen geeignet ist, den Verbraucher zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte.
Fassung aufgrund des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb vom 02.12.2015 (BGBl. I S. 2158) m.W.v. 10.12.2015.

Montag, 28. Dezember 2015

E-Zigaretten: Passivrauch enthält giftige Schwermetalle

Die Ausdünstungen von E-Zigaretten sind für Passivraucher zwar insgesamt weniger toxisch als die von herkömmlichen Zigaretten – ungefährlich scheinen sie jedoch nicht zu sein, warnen Forscher der Universität von Südkalifornien im «Journal of Environmental Science, Processes and Impacts». 

Das Team um Professor Dr. Constantinos Sioutas registrierte eine insgesamt zehnfach niedrigere Schadstoffmenge als in normalem Zigarettenrauch. Es traten so gut wie keine krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe auf, da bei E-Zigaretten kein organisches Material verbrannt wird. Insgesamt war zwar auch die Schwermetallbelastung niedriger, doch trotzdem vorhanden, zum Beispiel durch Blei. Die Forscher maßen zudem toxische Chrom-Werte, die bei herkömmlichen Zigaretten überhaupt nicht auftauchen. Die Nickel-Werte waren um den Faktor vier höher als bei normalem Rauch.

Die Metallpartikel stammen vermutlich aus der Kartusche der E-Zigarette selbst, nicht aus der verdampften Lösung. Hier könnten die Hersteller nachbessern, fordern die Autoren. Getestet wurde das in Europa verbreitete E-Zigaretten-Modell Elips Serie C. (db)

doi: 10.1039/C4EM00415A

Quelle:  http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=53845

Nicht nur Schall und Rauch: Gesundheitsrisiken von Shishas-to-go

Mit Himbeere-, Apfel-, Minze-, Schokogeschmack und anderen Aromen locken derzeit "Shishas-to-go" besonders die junge Kundschaft an.


Der Geschmack und die peppige Kombination aus Wasserpfeife und E-Zigarette machen die bunten Stängel für Kinder und Jugendliche derzeit zum Trendobjekt. Doch vom Paffen der Wasserpfeifen, die auf dem ersten Blick wie Kugelschreiber aussehen, ist dringend abzuraten. Die mit Batterien betriebenen Wasserpfeifen für unterwegs sind eine unmissverständliche Aufforderung zum Rauchen. Ihre gesundheitlichen Risiken sind schwer abzuschätzen, da Informationen über die Inhaltsstoffe in den Produkten, die oft aus China stammen, häufig fehlen. Kinder und Jugendliche erhalten die elektronischen Glimmstängel oft problemlos zwischen vier und zwölf Euro am Kiosk.

Eigenschaft der Elektronischen Wasserpfeife

Die batteriebetriebenen Produkte funktionieren ähnlich wie E-Zigaretten und sind mit aromatisierten Flüssigkeiten (Liquids) gefüllt. Sie sehen aus wie bunte Kugelschreiber. Ihr Rauch schmeckt fruchtig und süß. Durch einen Zug an der "Shisha-to-go" verdampft die enthaltene Flüssigkeit, und die Spitze des runden Stabes leuchtet, wie beim Glimmen einer echten Zigarette, rot auf. E-Shishas werden mit und ohne Nikotin angeboten.

Bedenkliche Inhaltsstoffe


Mittwoch, 23. Dezember 2015

Rauchen und Gewicht

Hintergrund  - Die meisten Raucher wollen mit dem Rauchen aufhören . Viele Raucher – insbesondere Frauen – zögern aber damit, das Rauchen aufzugeben, oder sie fangen nach einem Rauchstopp wieder mit dem Rauchen an, da sie befürchten, zu viel Gewicht zuzunehmen.


Dies betrifft rund die Hälfte der Raucherinnen und knapp ein Drittel der Raucher. Die Furcht vor dem Zunehmen sollte Raucher aber keinesfalls von einem Rauchstopp abhalten, denn der gesundheitliche Vorteil eines Lebens ohne Zigaretten wiegt die Nachteile einer Gewichtszunahme bei Weitem auf.


Quelle / Volltext:  www.dkfz.de

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